Association de citoyens qui défendent l'environnement maritime

 

Landerneau, den 4. Januar 2017

Offener Brief, per E-Mail und Brief am selben Tag an Ségolène ROYAL adressiert

Anliegen: Zwei vom Reeder MAERSK hinterlassene Schiffsrümpfe, etwa 80 Meter tief im Wasser, einige Meilen von der Insel Sein à l'Ouest de la Bretagne entfernt

Sehr geehrte Frau Ministerin,

seit dem 22. Dezember 2016 befinden sich zwei Schiffe vom Typ supply 80 Meter tief im Wasser, einige Meilen von der bretonischen Küste entfernt. Diese zwei Rümpfe wurden zu einer türkischen Werft abgeschleppt, um dort abgebaut zu werden; das abschleppende Schiff vom selben Typ war auch dazu bestimmt, dekonstruiert zu werden. Sie können den Ablauf der Geschehnisse auf folgender Webseite finden:

Frau Ministerin, in einer Bekanntmachung haben die maritimen Autoritäten zu beruhigen versucht, allerdings beinhalten die beiden Schiffsrümpfe jeweils dutzende Kubikmeter schweren Heizöls. Diese Schiffe erfüllten folglich weder die Bedingungen, um zwecks Abbau zu einer Werft transportiert zu werden, noch um überhaupt abgebaut zu werden, denn die Regeln wurden nicht respektiert (grüner Pass).

Sehr geehrte Umwelts- und Meeresministerin, die Vereinigung MOR GLAZ bittet Sie mittels dieser Mail, vom Besitzer dieser beiden Schiffswracke einzufordern, eben jene zu bergen, aber auch Licht in diesen Schiffsbruch zu bringen. Sehr geehrte Frau Ministerin, diese beiden Schiffswracke können nicht dort bleiben, das Meer ist kein Abfalleimer, "die Regeln" sollten respektiert werden, Pech für diejenigen, welche dagegen verstoßen, in eben jenem Fall handelt es sich um den weltweit ersten Reeder!

Sehr geehrte Frau Ministerin, warum haben die maritimen Autoritäten Frankreichs das die beiden Rümpfe abschleppende Schiff nicht dazu aufgefordert, den Kurs nach Brest hin zu ändern infolge des Schiffbruches? Die Vereinigung MOR GLAZ hätte sich gewünscht, dass der Kapitän dieses Schiffes, der auf dem Grund der Iroisie zwei Schiffswracke hinterlässt, von den französischen Autoritäten angehört wird.

Sehr geehrte Frau Ministerin, wir wünschen uns, dass Sie sich dieses Dossiers annehmen. Der weltweit erste Reeder, der mit gutem Beispiel vorangehen sollte, verhält sich wie ein "Pseudoreeder" wenn es um den Abbau von Schiffen geht.

Was wird die fünfte Weltmacht tun? Kommunizieren, um zu beruhigen oder gar den unvorsichtigen Umweltsünder zahlen lassen? Für die Vereinigung MOR GLAZ existieren fortdauernd Risiken bezüglich des Abschleppens von alten Schiffsrümpfen, besonders bei Zweien und insbesondere wenn die drei Rümpfe dem Abbau geweiht sind, sind die Risiken sehr hoch.

Wann werden die Internationale Seeschifffahrts-Organisation und die Versicherer endlich die Sécurité Passive Embarquée an Bord von allen Schiffen verpflichtend machen? Jene wäre in den kommenden Tagen vor der Bretagne sehr nützlich.

Hochachtungsvoll grüßt Sie

Im Namen der Vereinigung MOR GLAZ

Der Präsident Jean-Paul HELLEQUIN