Association de citoyens qui défendent l'environnement maritime

 
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Assoziation MOR GLAZ

Landernau, Donnerstag 11. Februar 2016-02-12

Die Strandung des CCL Indian Ocean auf der Elbe (Fluss, der zum Hafen in Hamburg führt, macht uns auf die Problematik der Meeresgiganten auf hoher See, in der Nähe der Häfen und an Kais aufmerksam.

Dieser Vorfall beweist , dass die Besorgnis und Wachsamkeit der Assoziation MOR GLAZ bezüglich dieser Schiffe, die bis zu 19.000 Container ( demnächst sogar 22.000) transportieren können, nicht zu unrecht war. Diese Container transportieren alle Arten von nicht immer genau definierten Produkten!

Die Tatsache, dass es diese Meeresgiganten gibt, müssen wir akzeptieren, müssen sie aber nicht ohne weiteres hinnehmen.

Die Europäische Union, die Staaten, die Internationale Seeorganisation, die europäische Agentur für Seesicherheit müssen gemeinsam strenge Regeln neu definieren und verordnen, um für die reellen Gefahren, welche diese Schiffe darstellen, gewappnet zu sein.

Im Jahre 2013 hatte die Assoziation MOR GLAZ vorgeschlagen, leistungsfähigere Schlepper (mit 100 Tonnen Antriebskraft ) in den Häfen einzusetzen, wo solche Schiffe anlaufen, und mit mehr als 250 Tonnen Antriebskraft für Rettungsschlepper einschliesslich des Rettungsschleppers der im Golf von Gascogne eingesetzt wird. Aus diesem Grund empfiehlt MOR GLAZ die Erhöhung der Mittel.

Im Jahre 2005, bei der Inbetriebnahme derSchlepper Abeilles BOURBON und Abeilles LIBERTE transportierten die Containerschiffe 9 bis11.000 Container. In 10 Jahren hat sich ihre Kapazität verdoppelt, die Gefahren haben sich um das 3- oder 4-fache erhöht. Die lichte Höhe dieser Schiffe ist gefährlich und erlaubt nicht, gewisse Manövrierungen durchzuführen. Eine weitere Gefahr ist die Multiplikation der auf diesen Schiffen transportierten gefährlichen Produkte :

Im Jahre 2012 : 16.000 EVP entsprechend zwanzig Ft. (einEVP = 38,5 cbm), im Jahre 2013 18.000EVP, im Jahre 2015 19.000 EVP, im Jahre 2017 22.000 EVP ... und danach?

Man braucht Schlepper,die leistungsfähiger sind als die der Abeilles BOURBON und LIBERTE (die Aktualität in den letzten Tage auf der Elbe gibt uns recht). Die Assoziation MOR GLAZ verlangt eineNeustrukturierung und eine Verstärkung der Schlepperflotte in Frankreich. Alle Handelsschiffe, insbesondere diese Giganten, müssen mit einem Schleppsystem ausgestattet sein, das in kürzester Zeit erlaubt,einenSchlepper zu befestigen, ohne die Retter unnötigen Risiken auszusetzen.

DieAssoziation MOR GLAZ verlangt, dass dieInternationale Maritime Organisation (IMO) und die Versicherungsgesellschaften die Reeder dazu verpflichten,diese Schiffe mit Sicherheitsapparaten von JLMD Écologic System auszustatten, welche die Umweltfreundlichkeit garantieren.

Heute, nachdem alles darangesetzt worden war, diese Giganten aufnehmen zu können, beträchtliche öffentliche Geldsummen investiert wurden und ein harter Konkurrenzkampf der Häfen untereinander begonnen hatte, rivalisieren die selbenHafenkreise Nordeuropas mit Argumenten, um die Containergiganten zu diabolisieren. Einige schlagen sogar vor, dieGefahr zu verlegen, indem man sie an andereHäfen weiterleitet (z.B. von Hamburg nachWilhelmshaven) .

Ein groteskes Verhalten ! Es hätte früher darüber nachgedacht werden sollen :

Der einzige Weg den Gefahren, ob sie ökologischer, menschlicher oder wirtschaftlicher Art sind, entgegenzuwirken ist, die oben angegebenen Massnahmen vorzuschreiben.

Jean-Paul Hellequin Präsident der Assoziation MOR GLAZ