Association de citoyens qui défendent l'environnement maritime

 
- Accueil -

 

Mitteilung der Vereinigung MOR GLAZ

Landerneau, den 18. April 2016

Der Smit Bracket, welcher in der Lage ist, auf den großen Schiffen einer Zugkraft von über 270 Tonnen standzuhalten, sollte von der Internationalen Meeresorganisation (IMO) und der Europäischen Agentur für Meeressicherheit (EMSA) verpflichtend gemacht werden. Die Möglichkeiten, die großen Schiffe in gutem Zustand abschleppen zu können, sollten von den Versicherungsträgern und den Klassifikationsgesellschaften eingefordert werden.

Ein Anhänger zur Sicherheit sollte auf allen Schiffen vorhanden sein (bereit, im Bedarfsfall angeschlossen zu werden, was den Rettern folglich ihre Aufgabe erleichtern würde).

Im März 2016 ist die Vereinigung MOR GLAZ in Marseille vom drittgrößten (?) Reeder der Welt empfangen worden. Im Zuge dieses Gespräches haben wir verstanden, dass nicht alle Reeder die gleichen Anliegen teilen, weder was den Bereich der Sicherheit, noch was den Respekt gegenüber der Umwelt betrifft. Der Reeder, welcher uns an diesem Tag empfing, hat uns ausführlich die Strategien des Unternehmens in den Bereichen, die uns betreffen und aufgrund derer wir empfangen wurden, erörtert. Wir haben mehrere positive Aspekte und einen gewissen Willen, es besser als andere internationale Reeder zu machen, anklingen lassen.

Die Vereinigung MOR GLAZ wünscht und fordert von den Reedern und von denen, welche diese großen Schiffe steuern (diese ‚Riesen', die dafür gebaut wurden, um Passagiere und Waren zu transportieren), dafür zu sorgen, dass die Schlepper, welche herbeigerufen werden könnten, um sie abzuschleppen, all ihre Zug- und Motorkraft nutzen können, was aufgrund der Dürftigkeit der Stellen, an welchen die Anhänger befestigt sind, nicht der Fall ist (Siehe www.morglaz.org).

Frankreich, Europa und alle Länder, die diese großen Schiffe im Zuge derer Zwischenstopps empfangen, können dabei nicht mehr einfach nur zuschauen. Die maritimen und ländlichen Behörden dieser Länder sollten sich die Gefahren, welche diese immer und immer größer werdenden Schiffe darstellen, aus der Nähe betrachten.

Mithilfe dieser Mitteilung (welche an die Behörden gerichtet sein wird), erwünscht sich die Vereinigung MOR GLAZ die Aufmerksamkeit auf die Mittel zu lenken, die schnellstens existieren sollten, um in allen Situationen der Rettung angesichts dieser Meeresriesen, deren Kapazität sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt hat, handeln zu können.

In manchen Fällen sind die Mittel der Rettung überholt…die Verantwortlichen der Rettung und die staatlichen Behörden, sollten in Betracht ziehen, dass man jene Mittel anpassen müsste. Jede Übung, jeder Zwischenfall, jeder Unfall auf dem Meer sollte die oben genannten Verpflichtungen bereits ab dem Bau der Schiffe, anstoßen. Diverse Verantwortliche und Vertreter bevorzugen es, "zu seufzen" und nicht auf die Fragen der Meeressicherheiten zu antworten, auch wenn Frankreich bereits seit 1978 (unter dem Druck der Bürger, Gewerkschaften und Vereinigungen etc. …) die Möglichkeiten, in Anbetracht einer gewissen Anzahl an Meeresunfällen reagieren zu können, verbessert hat.

Die Vereinigung MOR GLAZ würde es, ohne in Übertreibung und Demagogie verfallen zu wollen, schätzen, wenn die nautischen Mittel unter der Autorität des maritimen Präfekten stärker und zahlreicher werden würden. Die Konstruktion der stärkeren Schlepper, um im entscheidenden Moment reagieren zu können, soll die Priorität der öffentlichen Macht sein, genauso wie ein zusätzlicher Schlepper, um die Zone des Golfs der Gascogne abzudecken.

Jean-Paul HELLEQUIN Präsident der Vereinigung MOR GLAZ